Samstag, 31. Oktober 2009

beo-fishing's summer adventure

Heeyo Miteinander!

Nach langer Berichte Pause möchte ich mich hiermit wiedermal zu Wort melden.
Eine überaus tolle Saison 2009 neigt sich dem Ende zu, mit den Bächen haben wir bereits abgeschlossen, Traummasse wurden heuer bei den Bachforellen erreicht. Wunderprächtige Bachsaiblinge bringen Farbe in unsere Bildersammlungen, einfach hervorragend. Wenn ich jedoch in meine Galerien schaue stelle ich fest, dass praktisch nur Edelflossenträger von uns erwischt wurden, aber wisst Ihr was? Das juckt uns kein bisschen! Denn Salmoniden rocken! Sie bringen nicht nur malerische Bilder ins Angler Album



– sie liefern auch erstklassige Drills und hie und da mal ein bezauberndes Essen ;-)
Gleich zum Sommerbeginn machte Jan Ferien im hohen Norden, ich wartete immer erwartungsvoll auf eine Nachricht dass er was Schönes fangen würde, doch lange Zeit hörte ich nichts von ihm. Doch dann meldete er sich, „Hochwasser und co. haben sie in Schweden“, „Scheissdreck“….. Doch er war fischen, nur war es nicht gerade fängig. Die Gegend jedoch, war bezaubernd hiess es von seiner Seite.


Neben ein Hechtschniepeln gab es massenweise Eglis, ein paar davon liess er sich schmecken.



Der Top Catch war dann jedoch eine schöne Regenbogenforelle welcher er mit der Fliegenrute und Nymphe überlisten konnte, wunderbar!



Auch bei uns war alles andere als Tote Hose, überall hätte man fischen sollen, Bach, Aare, in den Seen und und und… Alles ging jedoch nicht immer, doch ein paar Eglis gehören immer zum Sommer dazu, wie gefangen? Naja ist doch mal was neues für mich, Egli mit der Fliegenrute



Die lustigen Fischerausflüge wie sie jedes Jahr dazu gehören wurden selbstverständlichen auch gemacht, mit dem Bödeler Urgestein unter den Fischern, ansprechbar mit FISCH, namentlich Beat gings zusammen mit seinem Sohnemann an den ….. ou keine Ahnung mehr wie der See heisst, irgendwo im hintersten Gaggo des Saaneursprunggebietes. Lustige Landschaft aber langweilige Fische, doch unter Kumpels geht auch so ein Tag schnell vorbei. Die zwei Fischerkollegen zupften einen „Rägebüntel“ nach dem anderen, ich meinerseits war mit der Fliegenfischerei der etwas anderen Art beschäftigt um ein paar Dickköpfe für leckere Fischbürger zu fangen. Na was meint Ihr, ist doch fast so gut wie Jan seine Fänge aus dem hohen Norden :P



Ein weiteres Highlight stand bevor, darauf freute ich mich schon sehr sehr lange, ein Gewässer mit einen Bestand aus Bachsaiblingen wie es ihn sonst nirgends gibt. Bilder dieser Fischerei machten mich immer wieder extrem gluschtig darauf, Bilder von dem Flypro Matthias Meyer. Der Bachsaibling faszinierte mich schon immer, eine Färbung und ein Muster wie von einem Künstler gemalt, seine Überlebensfähigkeit in äusserst rauen Gewässern, dazu kommt seine räuberische Lust und das passende Maul was einen tollen Sportfisch ausmacht und ihn sehr schätzenswert macht – jedenfalls für mich. Aber fertig geschwärmt, zusammen mit Ludovic aus dem Waadt machten wir uns auf den Weg, die Freude war gross als wir endlich ankamen, die Aufregung noch viel grösser.



Ein äusserst kleines Gewässer, welches Indianer Fischen erzwang, war man aber vorsichtig genug, so konnte man schnell den einen nach dem anderen „Brookie“ fangen.


Überzeugt euch selbst…..



Besonders beim Anwerfen mussten ein paar Sachen beachtet werden, Ludo und ich merkten aber schnell auf was es ankommt. „Schwups“ next fish on ;-)



Und hier eines meiner lieblings Bilder dieses Trips, gibt es einen farbenprächtigeren Fisch? Nein!



Nachdem wir den ersten Teil des Gewässers befischt hatten, gings über Stock und Stein, z.T. an messerscharfen Wänden, weiter



Schon alleine nur, um die Fische dort zu beobachten, könnte ich Stunden an diesem Gewässer verbringen. Zusammen sind wir stark, schien das Moto der Saiblingen zu sein, bis zu 30 Fische waren in einem Schwarm zu sehen.



Während ich ab und zu eine Pause machen musste (war kurz vor diesem Trip etwas krank), war Ludo fleissig am Fische drillen und Fotos knipsen.



Abwechselnd befischten wir diese kleine Gewässer und genossen diesen herrlichen Tag. Die gespliessten Fliegenruten bogen sich immer und immer wieder, mal grössere und dann wieder kleinere Fische, aber jeder Fang war einzigartig.



Als wir dann fertig waren mit Fischen, liessen wir den Tag nochmals so durch unsere Köpfe gehen – ein Highlight ganz klar, haben wir mit diesem Trip erlebt. Zum Glück knipste Ludo viele Bilder, so bleibt uns dieses Erlebnis noch lange auf Fotos erhalten. Für mich war jedoch klar, dass ich sowas nur einmal im Jahr erleben möchte. Warum? Es ist einfach zu einmalig um es wieder und wieder zu erleben….
So, nun aber fertig geschwärmt, wir sind ja mitten in der Saison. Und was passt da besser, als mit einem Kolleg, Fischerzeugs, Boot und…. und .. etwas Alkohol auf den See zu gehen und den Räubern nachzustellen?! Dem steht selbstverständlich nichts im Wege, mal hier ein Hechtli, mal da ein Egli



Hauptsache es macht Spass :-P

Als Einer, der gerne etwas Neues entdeckt, ging ich auf sehr spezielle Expeditionen, welche mehrere Stunden wandern benötigten. Manchmal um ein Gewässer zu erkunden, dann um einfach um zu wandern, und ein andermal um die Ruhe der Natur zu geniessen.



Es war immer wieder ein Kribbeln im Bauch, wenn ich an ein hochgelegenes Seelein ankam. Ebenso, war es eine innere Befriedung an einem solchen Gewässer gewesen zu sein – auch wenn oft kein Fisch und nix darin zu sehen war. Das Erlebnis machte es aus und die Bilder sprechen für sich.



An diesen einzigartigen Bergseejuwelen war trotz Menschenleere, immer Jemand der mich aufs genauste beobachtete, „gället Herr Bänz“



Und das nächste Schmuckstück



Nachdem ich mich zuerst verlaufen hatte, fand ich mein letztes Ziel doch noch, hier dieses Seeli:



Aaaaaber! Ein Gewitter war in Anmarsch, ich wusste dies und gab Vollgas, doch nichts da – es hagelte mich völlig zu Boden, dies war eines der grösseren Gewitter des vergangenen Sommers und ich stand mitten darin – Bravo Chrigel, du hast es mal wieder in eine echt scheussliche Lage gebracht… ^^ Dazu kam noch der Zeitdruck, um den letzten Bus für ins Tal hinunter zu kriegen. Doch wie meisten hatte auch diese Chrigel Story ein happy-end und etwas SEHR durch genässt gings heimwerts.

Auch Jan war fleissig am fischen, ob mit der Fliegen- oder Spinnrute, er war meistens erfolgreich. Hier eine kleine Impression eines gemeinsamen Trips.



Und hier einer der Fische, welchen es Wunder nahm, ob man dieses komische Teil, welches dauert ins Wasser platscht und von Jan mit merkwürdigen Bewegungen(manchmal inkl. rauen Bemerkungen wie fu….) durch die Luft fliegt, dann an einem Baum hängen bleibt und anschliessend wieder auf Tauchgang geht, essen kann. Nein essen kann man das nicht, aber dabei fotografiert und in Berichten erscheinen, das kannst du, lieber Saibling!



Was mir selber aufgefallen ist, es sind meistens nicht die grossen Bäche die mich magisch anziehen, nein es sind die Kleinen. Ein Musterbeispiel ist dieser Bach auf dem Bild unten. Hier sind doch keine Fische, oder?



Hehe, falsch gedacht. Die erste Forelle hängt!



Mittlerweile bin ich etwa in der Hälfte dieses Berichtes. Wer nicht mehr so recht lesen mag, der sollte am besten eine kleine Pause machen und ein anderes Mal weiterlesen (es kommen noch dickere Fische ;-) )

Ganz klar, wir waren auch an den „oldies“ unserer Gewässer fischen. Nur die ganze Saison neuen Gewässer hinterherrennen ist dann auch nicht unser Ding. Hier ein mittlerweile „kenne ich wie meine Westerntasche“ Gewässer und ein echtes Stimmungsbild



In den Mäusen- und Maronifressern forschend, fanden wir immer wieder schöne Fische. Etwas Kleinere



und etwas Grössere, die man in den verlassensten Schluchten zwischen Steinblöcke und Felswänden suchen musste.



Leider machte uns im Sommer noch ein grösseres Gewitter einen Strich durch die Rechnung. Hätte das Gewitter nicht den Bach und damit schöne Pools zerstört, könnten wir wohl nun noch ein paar mehr dieser grösseren Schluchtenforellen zeigen. Das Fischen in diesem Bach ging trotzdem weiter, ja weiter oben richtig. Nach weiteren spannenden Gesprächen mit Einheimischen, konnte ich wieder sehr nutzbare Informationen herausfinden. Diese Infos brachten mich zu äusserst urchigen Bachforellen, Bsp. 1



Bsp. 2



Von den Bächen zurück an die Bergseen. Mit Zelt und Gepäck ging Chrigel auf über 2000m.ü.m., mit dem Ziel etwas Grösseres zu fangen. Ich befischte zuerst das vordere Seebecken und konnte schnell Fischkontakt aufbauen, leider ohne Erfolg. Im hinteren Seebecken hatte ich wie aus dem nichts eine 60+ Regenbogenforelle als aggressiven Nachläufer. Beim ersten Versuch verfehlte Sie meinen netten Jackson Artist, aber zweiten Versuch konnte ich sie haken. Oh mein Gott, eine naturgewachsene Regenbogenforelle ist ein verdammt abgehendes Kraftbündel! Der Fisch zog 5m vor mir unaufhaltbar durchs Wasser und wie ich es mir erahnt hatte deutete der Fisch einen Sprung an……. Zeitlupenmässig springt die Refo aus dem Wasser – der Regenbogen glänzend in der Luft – und schüttelt den Kopf …. weg ist sie :-/ Das wäre sie gewesen, schei…. Nach einem weiteren Aussteiger (Bafo) beendete ich den Fischertag. PS: Das Pennen im Zelt war zum kotzen. Nebst Temperaturen um den Gefrierpunkt - welchen ich mit zu wenig Kleidung trotzen musste, - kamen noch fischerfeindliche Kühe welche Attentate auf mich und mein Zelt verübt hatten…. Am nächsten Tag konnte ich doch noch einen Fisch landen und ein paar sehr schöne Bilder knipsen.





Um ein weiteres Pachtgewässer nächstes Jahr befischen zu können, nahmen wir, die beo-fisher, am Ausfischen und Aussatz des FV Bönigen teil (in dem, wir ebenfalls Mitglieder sind). Gemütlich das Gräbli abzufischen war angesagt.



Das Resultat durfte sich durchaus sehen lassen, nebst den gewünschten Grössen wurden auch ein paar „zu Grosse“ Bachforellen erwischt.



Nun ging es zum weniger gemütlichen Teil, dem Aussatz im Bach. Mit den anderen Helfern des Vereines fuhren wir mit dem Jeep über die holprigsten Strassen des beo‘s. Dem neuen Gewässer übergaben wir nun die Fische, laaangsam eine Forelle hier,



eine da und irgendwann nach dem anstrengenden Aussetzen waren wir fertig. Beim Schnäpsle mit Jan, kam bereits die erste Vorfreude für das nächste Jahr auf, gäu Jan



Mit der Hoffnung, dass die ausgesetzten Forellen auch einmal so wie Diese



werden, rasten wir zurück ins Tal.

Die Zeit verging, wie sollte es anders sein, wieder einmal viel zu schnell. Die Blätter der Bäume ver-färbten sich, die Tage wurden wieder kürzer und damit stand schon der Herbst vor der Türe. Aber auch der Herbst hat es „in“ sich im beo! Wenn wir in die Bergen gingen, erwarteten uns immer wie-der sehr stimmungsvolle Bilder, welche das Fischen zu einem noch unvergesslicherem Erlebnis ge-macht haben.



Doch nicht nur die Umgebung war schöner gefärbt, auch die Fische durften sich sehen lassen.



Auch ein „Brookie“ war willkommen ;-)



Jan und ich gemeinsam an einem Gebirgsbach = schöne Fische ….. meistens  So auch bei unserem letzten gemeinsamen Bachtrip, bei tollem Wetter gings nochmals über 1000m.ü.m. und siehe da, voilà eine Bilderbuchforelle:



Mit herumalbern, fischen, Bierchen vernichten etc.. schlugen wir uns durch das unzugängliche Bachbett. Mit dem Wissen, dass die Saison demnächst beendet ist, schätzten wir jeden ausgemachten Fisch umso mehr.



Aber dieses Fischen ist anstrengend und wie erwähnt, das Hilfsmittel um am Ball öh oder besser gesagt FISCH zu bleiben, war schlicht und einfach Bier. Prostn!



Ich muss gestehen, es wurde mehr Bier vernichtet, als Fische gefangen. Nichts desto trotz, jeder fing seine Fische, Jan mit seinen Double auf die Schnelle:



Und um wieder einmal zu beweisen, warum wir die Salmoniden als die schönsten Fische bezeichnen, folgend zwei Bilderbuchfische.





Um den harten Winter in der oberen Forellenregion zu überleben, muss sich eine grössere Forelle gut mit Fettreserven eindecken. Jan konnte Ende Saison einmal mehr einen solchen Vielfrass fangen, Mageninhalt? Ich erspare euch diesen Anblick und poste keine Bilder, es waren 3 Mäuse mhh! Und hier der Forellenbock, welcher das letzte Mal einen guten Happen ergattern wollte.



Öhm seinen dritten Bruder siebten Grades mütterlicher Seits, Ar la Lo m baga fing übrigens ich (Chrigel). Er war eher der Feinköster, sein Gourmet war auf proteinreiche Käfer ausgerichtet.



Ja und dann war der Tag X gekommen und wir waren das letzte Mal am Bach, es war eine schöne Zeit :´´(

Nach rekordverdächtiger Aareabwesenheit, musste ich aber trotzdem noch den Abschluss machen. Wie im Vorjahr gings mit Piitsch und Boot auf die Aare. Zuerst ziemlich zaghaft, dann aber immer aggressiver, bissen die Aareforellen auf unsere Köder. Nach der ersten Halbzeit führte ich 2 zu 0. Kurz Stärkung im Steinbock geholt und weiter gings mit Runde 2. Der Wechsel von Köfi am System auf Wobbler brachte Piitsch innert kurzer Zeit den Ausgleich zum 2 zu 2. Hier mein Anteil der Fänge



Wenn ich nicht noch das „Rute und Rolle Versänkispiel“ gespielt hätte, wäre es ein verdammt guter Aaresaisonabschluss gewesen ;-) Item, sollte ein Taucher in der Aare Interlaken Erfolg beim Finden haben, würde ich ihm die paar Hundertfränkli herzlich gönnen (denn ich werde mit grossen Vergnügen und gutem Gewissen neues Tackle kaufen :-D ).

Da wäre noch unser kurzer Ticinoaufenthalt, das Fischen stand an dritter Reihe, und so zeigen wir auch nur zwei Bilder. Das erste Bild zeigt mich, noch mit dem Blodder im Grind zupfte ich die Mini-bass, kämpferisch ein Traumfisch, sonst für mich aber uninteressant…



Jan hingegen war geil auf diese Fische und nach hartnäckigem Versuchen durfte er einen etwas „gäbigeren“ fangen.



So das wars von uns, ich hoffe die Einen oder Anderen hatten etwas Freude am lesen. Ihr hört von uns, bis dann und Petri-Heil.
Chrigel

„see you babe“

Montag, 22. Juni 2009

beo-fishing only 1000m.ü.m. and more

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Lange mussten wir uns gedulden bis die Fischerei in den high beo mountains Sinn machte, entweder war Schonzeit bis Ende Mai, zu viel Eis auf dem See oder die Fische waren noch in schlechter Kondition! Doch dies ist Geschichte, die Gewässer bis 1950m.ü.m. waren im Juni Problemlos befischbar. Action war angesagt in der schönsten Region der Welt!

Bereits vor der Eröffnung waren wir am Wasser um zu schauen was geht.





Auf dem Weg zum Fischwasser hat man meistens eine fantastische Aussicht, wie z.B. auf das Augstmatthorn



…. oder dann das „Top of Europe“ Jungfraujoch mit den umliegenden Bergen/Gipfeln wie Schynige Platte, Eiger, Männlichen, Mönch, Kleine Scheidegg und Jungfrau.



Nebst der genialen Bergwelt mit ihren Bewohner haben wir natürlich auch Fische gefangen, et voilà ein paar Pics









Am Bach gibt’s natürlich auch andere Bewohner, wie hier der ersteinerte Chrott



Oder dann gibt’s auch noch die herrlichen Bergseen…



mit ihren Bewohnern auf dem Land



und im Wasser.





Da mein stolzes Fischerequipment für am Bach



Traditionsmässig gab es auch die eine oder andere Überraschung wie hier, diese schöne Bachforelle auf die Trockenfliege



Auch in den niedrigeren Regionen wurde gefangen, leider war die Cam meistens nicht dabei oder aber war sie dann futsch, so wie im Moment immer noch :-/
Hecht wurde bisher sehr vernachlässigt, ausser 1 Mal Anfangs Mai und im Juni ein schneller Trip fand ich bis jetzt keine Zeit um den Krokis nachzustellen, man kann eben nicht alles haben.

Gruess Chrigel

Dienstag, 26. Mai 2009

Ein Saisonziel geknackt...

yeah und gleich doppelt innerhalb von 15 Minuten.
Danke an die 23 Voter's welche an uns geglaubt haben!





B)

Gruz Chrigel

Donnerstag, 7. Mai 2009

Aare Double der etwas spezielleren Art

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Hello hello!

Nachdem ich diese Woche kaum mit der Spinnrute am Wasser war, davor aber gut fing, dachte ich heute Abend um 20.40 Uhr dass ich noch kurz der Aare einen Besuch mache. Nachdem wir gestern in der Aare und Lütschine mit winzigen Bach- und Seeforellen besetzen waren, fand ich man sollte noch die gefressigen Räuber fangen um die Kleinen zu schützen. So gemütlich wie ich bin, lies ich noch den kleinen Brauen an Rute und fischte mit ihm ab, doch nichts machte sich bemerkbar. Als dann Kollege Housi vorbei fuhr musste ich Fangmässig abwinken. Ich fischte noch genau bis zu dem Punkt an dem ich wollte und danach wechselte ich auf einen altbewährten dd-squirrel, gleich beim ersten Wurf kam etwas hinterher (eine Massige Forelle dachte ich zuerst), sofort einen Stop mit dem Wobbler eingelegt! Und siehe ein prächtiges Egli saugt den 67mm grossen Wobbler auf einen Ruck ein. Da der Wobbler tief sass machte ich kurzen Prozess und hob den Fisch ins Trockene, gar nicht so einfach den erst jetzt bemerkten Rehlig welcher ein knappes Kilo wog die Böschung hinauf zu heben... Aber schlussendlich war es vollbracht. Ich freute mich riesig, schliesslich ist dieser Rehlig meine neue Best-Marke!



Danach warf ich an der genau gleichen Stelle nochmals aus, siehe da ein noch grösser Schatten verfolgt meinen Wobbler, ein Hecht! Und erst noch ein verdammt aggressiver, mir war sofort bewusst dass ich den an den Wobbler bekomme, drei Mal verfehlte er den Wobbler, beim ersten Mal kam er mit dem Kopf sogar über die Uferkante :P Und dann war er schliesslich dran, genau wie gewünscht nur gerade vorne an der Lippe. Doch um nichts zu riskieren feumerte ich ihn lieber (ist ja schliesslich der Erste heuer). Gute Grösse für die Pfanne und dazu gute Ergänzung zum Egli, voilà das Gruppenfoto



Beim Egli hatte ich zuerst das Gefühl es könnte noch voller Laich sein, da es so ein dickes ist, doch beim Ausnehmen stellte sich heraus dass es ein "abgespritzter" Bock ist und sage und schreibe 7 Groppen im Ranzen hatte B)

jouhou, cooler und kurzen Aufenthalt on the water

Chrigel

Freitag, 1. Mai 2009

Hechteröffnung

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Wie versprochen ein kleiner Bericht.

Morgen 05.15 Uhr, der Wecker klingelt... ääää muss ich mir Das denn antun?
Ja, heute gibts Hecht, dachte ich. Zusammen mit dem Vater gings wie jeden 1. Mai an den See, kaum angekommene, ruft er schon wegen einem Nachläufer.
Ein Weilchen später hatte dann auch ich einen trägen Hecht, welcher hinter dem Köder her schwamm. War das wirklich alles? Ja, leider schon : /
Danach gings noch zu unserem Böötli, um die Einrichtungen welche diese Woche montiert worden sind zu testen, dabei wurde noch ein paar Mal geworfen, doch auch hier war kein hungriger Hecht. Am Schluss wurde dann noch geschleppt, aber mehr zum schauen ob alles gut läuft und ja, es lief perfekt! Nun ja, das war sie nun "meine" Eröffnung, nicht sehr rosig, aber man muss sich ja noch steigern können :P

Gruz Chrigel

Mittwoch, 22. April 2009

„Äs het agfange!“

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Ja liebe Besucher, der letzte Bericht ist mittlerweile lange her… hierfür möchte ich mich mal entschuldigen, ich fand nie genügend Zeit um am Stück den Bericht fertig zu stellen, nun möchte ich aber unsere Erlebnisse mitteilen.

Anfangs März war es immer noch extrem kalt, zu kalt um die Farionetten-Saison anständig zu eröffnen, trotzdem konnten Jan und ich uns durchsetzen, zusammen mit einem „ami du vaud“ in die französisch sprechende Schweiz angeln zu gehen. Mit seinen Insider-Tips versuchten wir es an drei verschiedenen Gewässern, doch das Wasser war schlicht und einfach zu kalt, was zu null Kontakt mit Bachforellen führte.





In einem kleineren Gewässer, konnten wir tatsächlich Edelfische fangen, nun leider nicht unser Zielfisch ;-)



Die einzige Möglichkeit welche noch bestand, war auf Seeforellen Pirsch in einem grösseren Flüsschen zu machen. Im ersten der beiden Flüssen konnten wir aber leider nichts ausmachen. Beim zweiten lief zuerst an den erfolgversprechenden Stellen nix, doch desto weiter wir in den unwegsamen Wald gingen änderte sich dies…. In einem schnellfliessenden Pool kam der langersehnte Fisch, eine ca. 55cm grosse Seeforelle kam unter einem Stein hervor bis zu meinen Füssen, vor den Augen von drei Fischern nahm sie meinen Wobbler, leider war sie nur leicht aussen gehakt und somit nach einem kurzen Kampf schon wieder los :-/ Motiviert fischten wir weiter.





Danach konnte ich tatsächlich noch zwei weitere Seeforellen mit ähnlicher Grösse ausmachen, die Eine hatte mich leider zuerst entdeckt und machte sich aus dem Staub, der Anderen stand ich beim überqueren des Flusses völlig auf den Kopf, was sie natürlich vergrämmte… Danach war tote Hose, einzig ein lebloser Alet trieb es noch bei uns vorbei, weiter oben dann noch ein lebender, gut 50cm grossen Alet. Danach war endgültig Sendepause, Jan und ich machten uns nach einem anstrengendem Tag auf die Rückreise.

Vor dem 16. März war ich oft an den Gewässern in meiner Umgebung, erstaunlicher Weise konnte ich kaum Fische ausmachen. Mit einer schlechten Einstellung wie noch nie zuvor „feierte“ ich der Eröffnung entgegen. Als es dann endlich soweit war, gingen wir traditionell morgen Früh zu Fredl in den Steinbock, auch dieses Jahr konnte ich nur Coffein hinunter schlürfen, langsam machten wir uns getrennt auf den Weg zu unseren Startplätze. Beim 6Uhr Glockenschlag war dann das System im Wasser, an meinem Platz waren in den ersten Minuten Fischkontakte fehl am Platz. Auf einmal hatte ich einen Hick, jou da hängt eine! Doch vor mir war eine Untermassige, zum Glück nur knapp gehak, was dazu führte dass sie sich im Wasser noch lösen konnte (zu meinem Glück). Danach wurden die Farios langsam beissfreudig, doch bei mir blieb keine hängen. Auch Jan konnte keine Fario zum mitkommen übereden. Langsam kamen die ersten Sonnenstrahle, siehe da Kollege Fischli konnte mit einer prächtigen Flussforelle eröffnen! Den ganzen Morgen war ich unterwegs, Jan musste um 8Uhr in die Schule. Bis am Mittag hatte ich 4 Massige am Angel, aber keine war „willig“ genug um gelandet zu werden  Auch sonst wurde eher mässig gefangen. Am Abend gings nochmal zurück ans Gewässer, aber auch dann wurde nix mehr an Land gezogen, naja irgendwie hatte ich damit gerechnet. Aber im Gegensatz zur vorjährigen Eröffnung spielte das Wetter wunderbar mit, was das Fischen deutlich angenehmer machte, als bei Bise und Schnee- und Regenfall zu angeln. Auch nach der Eröffnung hatte ich gegenüber dem Vorjahr zu dieser Zeit sehr guten Fischkontakt, aber eine Fario zu landen… ne das war fehl am Platz. Ich gebe zu, ich begann überall Fehler zu suchen: Haken? Ne die sind okey, Schnur? Hm ne wohl kaum, Anhieb? Nein auch nicht. Rute? Ja schon eher, schliesslich ist meine Rute nicht die typische System-Rute und für Wobbler war es damals noch zu kalt. Ja blöd, meine bestellte Rute wird erst ein drei Tage geliefert : / Naja, schlussendlich klappte es dann trotzdem mit der ersten Fario und das am gleichen Tag als auch Jan die erste fing.




Von der Schleppfischerei sehr fasziniert, kam ein Angebot für ein Boot damals zur richtigen Zeit. Ein Vereinskollege hatte mir sein Boot vorgestellt(mit einem solchen Bild auf dem Boot kann man einfach nur kapitale Fische fangen).



Guten Zustand etc… mit allen drum dran für einen günstigen Preis. Den Rest habe ich mittlerweile auch zusammen, Schlepprüstung machte mir zwar ein kleines Loch ins Portmonnaie, aber man kann sich doch immer was gönnen. Zusammen mit Nik werden wir nun als „Highland Pirates“ ;-) auf dem Brienzersee herum tuckern.

Leider war es für die Bäche des beo noch zu früh, das Wasser lief einzig fürs Tippfischen einigermassen erträglich, was wir aber nicht mehr betreiben.



Dennoch waren wir nur mal zum schauen auf 1500m.ü.m. natürlich war fischereilich gesehen tote Hose, aber lustig war es alle mal bei 1m+ Schnee in den Bergen herum zu hopsen :-P
Am Tag an dem ich meine System-Rute bekam, war ich natürlich sofort am Fischwasser, bei reflektierendem Wasser konnte ich dank meiner Poolbrille eine grosse Seeforelle beobachten, welche ein paar Mal hinterher schwamm. Beim Einnachten ging ich nochmals an den gleichen Platz, nach 3 Würfe mit 2 Bissen hats beim vierten „gepolet“, vor meinen Füssen sehe ich wie ein blitzblanker und grosser Seeforellen Milchner den Köder nimmt. Nach einem fantastischen Drill mit über 10 Sprungeinlagen der Forelle hatte ich sie mit der Hälfte im Netz, „yeah die hab ich“ dachte ich mir… Falsch gedacht, die aussen gehakte Forelle kann sich lösen und verschwindet langsam im Dunkeln :‘‘-( Nur 2 Tage später konnte ich einen noch grösseren Fisch zum Anbiss verleiten, doch der Rest brauche ich nicht zu erzählen, zu peinlich…. Naja, blöde System Fischerei, ich möchte doch lieber wieder mit Wobblern fischen, siehe da mit der richtigen Methode konnte ich die ersten Male Fischkontakt bekommen. Alle gute Dinge sind 3 und so verlor ich noch bevor ich meine nächste Mässige entnommen konnte, eine dicke grosse Bachforelle, bei welcher der Wobbler nach dem zweiten Sprung gegen mich zu flog…. Bis jetzt war es die letzte wirklich grössere Forelle in der Aare.
Als dann das Wasser endlich ein bisschen wärmer wurde, konnte ich Anfangs April wieder öfters mit dem Gedanken an die Aare gehen: „Heute gibt’s Fischkontakt“ Und tatsächlich war es so, in der Aare und im Schifffahrtskanal Interlaken waren die Farios oft bissig gelaunt.






Jan und ich konnten doch schon ein paar Hände voll Farios fangen. Hier ein paar Müsterchen











Doch es wurde nicht nur gefischt, zusammen mit Fischobmann Hügu ging ich an den Lombach und an die Weisse Lütschine Forellenbrut aussetzen. In unserer Zucht wurden die Fische in die Behälter abgefüllt.



Auch mit der richtigen Ausrüstung war es mörderisch in über 1m tiefem Schnee an steilen Wänden herum zu „watscheln“, somit waren wir froh, an die Weisse Lütschine besetzen gehen zu können da es dort wesentlich flächer ist.




Wir gingen an den Teil besetzen an dem ich selber noch nie war und ich muss sagen es war wunderschön, die kleinen Forellen in ein so tolles Gewässer zu entlassen. Das Aussetzen hat grossen Spass gemacht, nun hoffe ich in ein paar Jahren tolle und kräftige Fische in diesen Teilen zu sehen :-D



Ein paar Tage später probierte ich es noch ein bisschen weiter oben(als dort wo besetzt wurde), ein prächtiges Gewässer fand ich vor, doch wie angenommen waren die Forellen gar nicht in Beisslaune, auch kein Wunder bei diesem kalten Wasser. Doch wichtig war mir, dass ich wieder mal ein neues Gewässer(oder Abschnitt) entdeckt hatte.





Jan und ich versuchten es dann trotzdem mal in einem kleineren Gewässer Abschnittes oberhalb der 1000m.ü.m Marke, an einem Ort an dem es noch ganz „Urchige-Farios „ hat, sehr farbenprächtige Fische konnten wir ausmachen und ein „etwas“ grösseren Fisch fangen, doch bei der Fitness dieser mageren Forellen mussten wir einsehen, dass es noch definitiv zu früh war.




Zusammen mit Kollege Petschli ging es dann wieder ein paar Mal auf den See zum Felchen Pimpen, Schleppen, Sünnelen und Bier buddlen. Beim Felchen Fischen konnten wir zusammen (okey ich gebe zu, ich habe den kürzeren gezogen in der Menge :P ) doch schon das eine oder andere Mal zahlenmässig gute Fänge hervor pimpen. Beim gemütlichen Schleppen wurden auch immer wieder Massiges und schöneres erwischt. Da ich demnächst ein Boot mit Nik habe, war ich natürlich sehr auf insider Tips angewiesen (wie schon so oft auch hier ein grosses RUSSI… eh DANKESCHÖN an dich Petschli) und tatsächlich trugen die Tips Früchte und somit konnte ich meine erste erschleppte massige Seeforelle fangen: Juhui !!!



Ach ja, ich kann übrigends nicht nur fischen, sondern auch kochen :P





Ja das wäre sie nun gewesen, meine kleine Zusammenfassung von der Fischerei bis jetzt, schon bald steht wieder einer der fischtechnisch gesehen, beste Monat vor der Tür, ich verspreche am 1. Mai einen kurzen Bericht zu machen, damit die treuen beo-fishing Besucher nicht mehr so lange auf Lesematerial warten müssen ;-)

Immer brav Petri-Heil und Gruess
Chrigel

Samstag, 14. Februar 2009

Arrrrrr, 61er an Bord!

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Hey Leuts

Langsam hört man immer mehr von den einen oder anderen Fängen, nur bei uns wollte es noch nicht so richtig klappen, doch dies sollte sich heute ändern.
Mit Fischkollege Petschli hatte ich heute abgemacht um gemütlich auf dem See herum zu tuckern.
Beide etwas verspätet, konnten wir das Boot einwässern, Kollege Jan kam auch noch schnell nach einem kurzen Trip vorbei und teilte uns mit, dass er eine Gute verloren hatte..
Nachdem alle Köder im Wasser waren.... schoss ich dieses Bild :P



Jaja ich weiss, sehr spannend, ein legendäres Brätli :-)
Zu unserem Glück scheinte die Sonne leicht, so war es lange Zeit sehr angenehm auf dem Boot




So verging die Zeit, mit "lafere" und "schwatzen" und einmal mehr zeigte sich das beo von seiner schöneren Seite



Nachdem eine Flasche Wein geöffnet wurde, erzählte Petschli mir, dass wir demnächst Gemsen sehen werden. Tatsächlich waren z.t. grössere Herden recht nahe an den Dörfern, ein bisschen erstaunt war ich alle Mal!



Nun langsam lief was im Wasser unter dem Boot, die ersten grösseren Schwärme(wahrscheinlich Felchen) motivierten wieder ein bisschen, da in ihrer Nähe oft Forellen herum stehen! Kurzes Fotoshooting mit dem Käpten :-)



Mh anscheinend wollen sie doch noch nicht so recht beissen, die geliebten Silberbarren... Doch kein Problem uns wirds nicht langweilig, da unsere Mägen sich meldeten, began ich eben mit dem Kochen unseres Fondues, "mh wie gut es duftet"



Fantastisch mitten in unserer Bergwelt ein Fondue auf dem See zu geniessen (Empfehlenswert!) muahaha, so vergeht die Zeit auch ohne Fischkontakt schnell



Aber trotz allem, irgendwann sollte dann schon noch etwas beissen, waren wir der Meinung... Wir rechneten bereits dass es evtl. wieder ein Schneider werden könnte und dann auf einmal waren wir wieder mitten in den Felchenschwärmen. "Pam Pam" 2,3 Mal zog es den Zügel der Tiefseerolle hinunter. "Das isch Eini" so Petschli. Da ich eher noch neu in der Schleppfischerei bin und ihm eigentlich ja auch glaubte, war ich dennoch nicht sehr davon überzeugt, da es nicht grossen Radau machte (was an dem 4,5kg Blei lag, wurde mir später erklärt). Petschli meinte aber zuerst auch es wäre nicht eine Riesige, doch beim herauf ziehen sagte er, bei jedem Zügel(an dem sie dran sein wird) der weiter unten ist, ist die Chance grösser, dass es eine Gute Forelle sein wird. Als er dann den glaube ich zweitundersten Zügel in der Hand hatte, meinte er es wäre eine Gäbige. Recht weit aussen sah ich sie dann zum ersten Mal, hm sie erschien mir ziemlich klein, doch es täuschte! Immer wie näher, WOW eine wunderschöne typische Brienzer Seeforelle! Und ab in den Feumer, da lag sie dann bei uns im Boot, wir schätzten sie auf 55-60cm, beim messen waren es dann 61cm. Super, sehr schöner Saison Auftakt. Wir freuten uns rieeesig, die erfolgslosen Stunden wurden damit schon bezahlt ;-)
Hier Käpten Petschli mit seiner schönen Seeforelle



Danach war wieder Sendepause, doch vor Iseltwald war nochmals Biss, wieder eine Massige... doch während dem Drill schwamm die geschätzte 50er+ hinauf und konnte sich befreien :( unser Pech, ihr Glück..
Somit ging auch dieser Tag wiedermal zu Ende, ein richtig fätziger Tag unter Kollegen der durch einen top Fisch gekrönt wurde, danke Petschli!
Gruess Chrigel