Welche speziellen Fänge wird beo-fishing im 2009 fangen? (Wir werden es hier veröffentlichen, falls es passieren würde)

Montag, 22. Juni 2009

beo-fishing only 1000m.ü.m. and more

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Lange mussten wir uns gedulden bis die Fischerei in den high beo mountains Sinn machte, entweder war Schonzeit bis Ende Mai, zu viel Eis auf dem See oder die Fische waren noch in schlechter Kondition! Doch dies ist Geschichte, die Gewässer bis 1950m.ü.m. waren im Juni Problemlos befischbar. Action war angesagt in der schönsten Region der Welt!

Bereits vor der Eröffnung waren wir am Wasser um zu schauen was geht.





Auf dem Weg zum Fischwasser hat man meistens eine fantastische Aussicht, wie z.B. auf das Augstmatthorn



…. oder dann das „Top of Europe“ Jungfraujoch mit den umliegenden Bergen/Gipfeln wie Schynige Platte, Eiger, Männlichen, Mönch, Kleine Scheidegg und Jungfrau.



Nebst der genialen Bergwelt mit ihren Bewohner haben wir natürlich auch Fische gefangen, et voilà ein paar Pics









Am Bach gibt’s natürlich auch andere Bewohner, wie hier der ersteinerte Chrott



Oder dann gibt’s auch noch die herrlichen Bergseen…



mit ihren Bewohnern auf dem Land



und im Wasser.





Da mein stolzes Fischerequipment für am Bach



Traditionsmässig gab es auch die eine oder andere Überraschung wie hier, diese schöne Bachforelle auf die Trockenfliege



Auch in den niedrigeren Regionen wurde gefangen, leider war die Cam meistens nicht dabei oder aber war sie dann futsch, so wie im Moment immer noch :-/
Hecht wurde bisher sehr vernachlässigt, ausser 1 Mal Anfangs Mai und im Juni ein schneller Trip fand ich bis jetzt keine Zeit um den Krokis nachzustellen, man kann eben nicht alles haben.

Gruess Chrigel

Dienstag, 26. Mai 2009

Ein Saisonziel geknackt...

yeah und gleich doppelt innerhalb von 15 Minuten.
Danke an die 23 Voter's welche an uns geglaubt haben!





B)

Gruz Chrigel

Donnerstag, 7. Mai 2009

Aare Double der etwas spezielleren Art

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Hello hello!

Nachdem ich diese Woche kaum mit der Spinnrute am Wasser war, davor aber gut fing, dachte ich heute Abend um 20.40 Uhr dass ich noch kurz der Aare einen Besuch mache. Nachdem wir gestern in der Aare und Lütschine mit winzigen Bach- und Seeforellen besetzen waren, fand ich man sollte noch die gefressigen Räuber fangen um die Kleinen zu schützen. So gemütlich wie ich bin, lies ich noch den kleinen Brauen an Rute und fischte mit ihm ab, doch nichts machte sich bemerkbar. Als dann Kollege Housi vorbei fuhr musste ich Fangmässig abwinken. Ich fischte noch genau bis zu dem Punkt an dem ich wollte und danach wechselte ich auf einen altbewährten dd-squirrel, gleich beim ersten Wurf kam etwas hinterher (eine Massige Forelle dachte ich zuerst), sofort einen Stop mit dem Wobbler eingelegt! Und siehe ein prächtiges Egli saugt den 67mm grossen Wobbler auf einen Ruck ein. Da der Wobbler tief sass machte ich kurzen Prozess und hob den Fisch ins Trockene, gar nicht so einfach den erst jetzt bemerkten Rehlig welcher ein knappes Kilo wog die Böschung hinauf zu heben... Aber schlussendlich war es vollbracht. Ich freute mich riesig, schliesslich ist dieser Rehlig meine neue Best-Marke!



Danach warf ich an der genau gleichen Stelle nochmals aus, siehe da ein noch grösser Schatten verfolgt meinen Wobbler, ein Hecht! Und erst noch ein verdammt aggressiver, mir war sofort bewusst dass ich den an den Wobbler bekomme, drei Mal verfehlte er den Wobbler, beim ersten Mal kam er mit dem Kopf sogar über die Uferkante :P Und dann war er schliesslich dran, genau wie gewünscht nur gerade vorne an der Lippe. Doch um nichts zu riskieren feumerte ich ihn lieber (ist ja schliesslich der Erste heuer). Gute Grösse für die Pfanne und dazu gute Ergänzung zum Egli, voilà das Gruppenfoto



Beim Egli hatte ich zuerst das Gefühl es könnte noch voller Laich sein, da es so ein dickes ist, doch beim Ausnehmen stellte sich heraus dass es ein "abgespritzter" Bock ist und sage und schreibe 7 Groppen im Ranzen hatte B)

jouhou, cooler und kurzen Aufenthalt on the water

Chrigel

Freitag, 1. Mai 2009

Hechteröffnung

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Wie versprochen ein kleiner Bericht.

Morgen 05.15 Uhr, der Wecker klingelt... ääää muss ich mir Das denn antun?
Ja, heute gibts Hecht, dachte ich. Zusammen mit dem Vater gings wie jeden 1. Mai an den See, kaum angekommene, ruft er schon wegen einem Nachläufer.
Ein Weilchen später hatte dann auch ich einen trägen Hecht, welcher hinter dem Köder her schwamm. War das wirklich alles? Ja, leider schon : /
Danach gings noch zu unserem Böötli, um die Einrichtungen welche diese Woche montiert worden sind zu testen, dabei wurde noch ein paar Mal geworfen, doch auch hier war kein hungriger Hecht. Am Schluss wurde dann noch geschleppt, aber mehr zum schauen ob alles gut läuft und ja, es lief perfekt! Nun ja, das war sie nun "meine" Eröffnung, nicht sehr rosig, aber man muss sich ja noch steigern können :P

Gruz Chrigel

Mittwoch, 22. April 2009

„Äs het agfange!“

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Ja liebe Besucher, der letzte Bericht ist mittlerweile lange her… hierfür möchte ich mich mal entschuldigen, ich fand nie genügend Zeit um am Stück den Bericht fertig zu stellen, nun möchte ich aber unsere Erlebnisse mitteilen.

Anfangs März war es immer noch extrem kalt, zu kalt um die Farionetten-Saison anständig zu eröffnen, trotzdem konnten Jan und ich uns durchsetzen, zusammen mit einem „ami du vaud“ in die französisch sprechende Schweiz angeln zu gehen. Mit seinen Insider-Tips versuchten wir es an drei verschiedenen Gewässern, doch das Wasser war schlicht und einfach zu kalt, was zu null Kontakt mit Bachforellen führte.





In einem kleineren Gewässer, konnten wir tatsächlich Edelfische fangen, nun leider nicht unser Zielfisch ;-)



Die einzige Möglichkeit welche noch bestand, war auf Seeforellen Pirsch in einem grösseren Flüsschen zu machen. Im ersten der beiden Flüssen konnten wir aber leider nichts ausmachen. Beim zweiten lief zuerst an den erfolgversprechenden Stellen nix, doch desto weiter wir in den unwegsamen Wald gingen änderte sich dies…. In einem schnellfliessenden Pool kam der langersehnte Fisch, eine ca. 55cm grosse Seeforelle kam unter einem Stein hervor bis zu meinen Füssen, vor den Augen von drei Fischern nahm sie meinen Wobbler, leider war sie nur leicht aussen gehakt und somit nach einem kurzen Kampf schon wieder los :-/ Motiviert fischten wir weiter.





Danach konnte ich tatsächlich noch zwei weitere Seeforellen mit ähnlicher Grösse ausmachen, die Eine hatte mich leider zuerst entdeckt und machte sich aus dem Staub, der Anderen stand ich beim überqueren des Flusses völlig auf den Kopf, was sie natürlich vergrämmte… Danach war tote Hose, einzig ein lebloser Alet trieb es noch bei uns vorbei, weiter oben dann noch ein lebender, gut 50cm grossen Alet. Danach war endgültig Sendepause, Jan und ich machten uns nach einem anstrengendem Tag auf die Rückreise.

Vor dem 16. März war ich oft an den Gewässern in meiner Umgebung, erstaunlicher Weise konnte ich kaum Fische ausmachen. Mit einer schlechten Einstellung wie noch nie zuvor „feierte“ ich der Eröffnung entgegen. Als es dann endlich soweit war, gingen wir traditionell morgen Früh zu Fredl in den Steinbock, auch dieses Jahr konnte ich nur Coffein hinunter schlürfen, langsam machten wir uns getrennt auf den Weg zu unseren Startplätze. Beim 6Uhr Glockenschlag war dann das System im Wasser, an meinem Platz waren in den ersten Minuten Fischkontakte fehl am Platz. Auf einmal hatte ich einen Hick, jou da hängt eine! Doch vor mir war eine Untermassige, zum Glück nur knapp gehak, was dazu führte dass sie sich im Wasser noch lösen konnte (zu meinem Glück). Danach wurden die Farios langsam beissfreudig, doch bei mir blieb keine hängen. Auch Jan konnte keine Fario zum mitkommen übereden. Langsam kamen die ersten Sonnenstrahle, siehe da Kollege Fischli konnte mit einer prächtigen Flussforelle eröffnen! Den ganzen Morgen war ich unterwegs, Jan musste um 8Uhr in die Schule. Bis am Mittag hatte ich 4 Massige am Angel, aber keine war „willig“ genug um gelandet zu werden  Auch sonst wurde eher mässig gefangen. Am Abend gings nochmal zurück ans Gewässer, aber auch dann wurde nix mehr an Land gezogen, naja irgendwie hatte ich damit gerechnet. Aber im Gegensatz zur vorjährigen Eröffnung spielte das Wetter wunderbar mit, was das Fischen deutlich angenehmer machte, als bei Bise und Schnee- und Regenfall zu angeln. Auch nach der Eröffnung hatte ich gegenüber dem Vorjahr zu dieser Zeit sehr guten Fischkontakt, aber eine Fario zu landen… ne das war fehl am Platz. Ich gebe zu, ich begann überall Fehler zu suchen: Haken? Ne die sind okey, Schnur? Hm ne wohl kaum, Anhieb? Nein auch nicht. Rute? Ja schon eher, schliesslich ist meine Rute nicht die typische System-Rute und für Wobbler war es damals noch zu kalt. Ja blöd, meine bestellte Rute wird erst ein drei Tage geliefert : / Naja, schlussendlich klappte es dann trotzdem mit der ersten Fario und das am gleichen Tag als auch Jan die erste fing.




Von der Schleppfischerei sehr fasziniert, kam ein Angebot für ein Boot damals zur richtigen Zeit. Ein Vereinskollege hatte mir sein Boot vorgestellt(mit einem solchen Bild auf dem Boot kann man einfach nur kapitale Fische fangen).



Guten Zustand etc… mit allen drum dran für einen günstigen Preis. Den Rest habe ich mittlerweile auch zusammen, Schlepprüstung machte mir zwar ein kleines Loch ins Portmonnaie, aber man kann sich doch immer was gönnen. Zusammen mit Nik werden wir nun als „Highland Pirates“ ;-) auf dem Brienzersee herum tuckern.

Leider war es für die Bäche des beo noch zu früh, das Wasser lief einzig fürs Tippfischen einigermassen erträglich, was wir aber nicht mehr betreiben.



Dennoch waren wir nur mal zum schauen auf 1500m.ü.m. natürlich war fischereilich gesehen tote Hose, aber lustig war es alle mal bei 1m+ Schnee in den Bergen herum zu hopsen :-P
Am Tag an dem ich meine System-Rute bekam, war ich natürlich sofort am Fischwasser, bei reflektierendem Wasser konnte ich dank meiner Poolbrille eine grosse Seeforelle beobachten, welche ein paar Mal hinterher schwamm. Beim Einnachten ging ich nochmals an den gleichen Platz, nach 3 Würfe mit 2 Bissen hats beim vierten „gepolet“, vor meinen Füssen sehe ich wie ein blitzblanker und grosser Seeforellen Milchner den Köder nimmt. Nach einem fantastischen Drill mit über 10 Sprungeinlagen der Forelle hatte ich sie mit der Hälfte im Netz, „yeah die hab ich“ dachte ich mir… Falsch gedacht, die aussen gehakte Forelle kann sich lösen und verschwindet langsam im Dunkeln :‘‘-( Nur 2 Tage später konnte ich einen noch grösseren Fisch zum Anbiss verleiten, doch der Rest brauche ich nicht zu erzählen, zu peinlich…. Naja, blöde System Fischerei, ich möchte doch lieber wieder mit Wobblern fischen, siehe da mit der richtigen Methode konnte ich die ersten Male Fischkontakt bekommen. Alle gute Dinge sind 3 und so verlor ich noch bevor ich meine nächste Mässige entnommen konnte, eine dicke grosse Bachforelle, bei welcher der Wobbler nach dem zweiten Sprung gegen mich zu flog…. Bis jetzt war es die letzte wirklich grössere Forelle in der Aare.
Als dann das Wasser endlich ein bisschen wärmer wurde, konnte ich Anfangs April wieder öfters mit dem Gedanken an die Aare gehen: „Heute gibt’s Fischkontakt“ Und tatsächlich war es so, in der Aare und im Schifffahrtskanal Interlaken waren die Farios oft bissig gelaunt.






Jan und ich konnten doch schon ein paar Hände voll Farios fangen. Hier ein paar Müsterchen











Doch es wurde nicht nur gefischt, zusammen mit Fischobmann Hügu ging ich an den Lombach und an die Weisse Lütschine Forellenbrut aussetzen. In unserer Zucht wurden die Fische in die Behälter abgefüllt.



Auch mit der richtigen Ausrüstung war es mörderisch in über 1m tiefem Schnee an steilen Wänden herum zu „watscheln“, somit waren wir froh, an die Weisse Lütschine besetzen gehen zu können da es dort wesentlich flächer ist.




Wir gingen an den Teil besetzen an dem ich selber noch nie war und ich muss sagen es war wunderschön, die kleinen Forellen in ein so tolles Gewässer zu entlassen. Das Aussetzen hat grossen Spass gemacht, nun hoffe ich in ein paar Jahren tolle und kräftige Fische in diesen Teilen zu sehen :-D



Ein paar Tage später probierte ich es noch ein bisschen weiter oben(als dort wo besetzt wurde), ein prächtiges Gewässer fand ich vor, doch wie angenommen waren die Forellen gar nicht in Beisslaune, auch kein Wunder bei diesem kalten Wasser. Doch wichtig war mir, dass ich wieder mal ein neues Gewässer(oder Abschnitt) entdeckt hatte.





Jan und ich versuchten es dann trotzdem mal in einem kleineren Gewässer Abschnittes oberhalb der 1000m.ü.m Marke, an einem Ort an dem es noch ganz „Urchige-Farios „ hat, sehr farbenprächtige Fische konnten wir ausmachen und ein „etwas“ grösseren Fisch fangen, doch bei der Fitness dieser mageren Forellen mussten wir einsehen, dass es noch definitiv zu früh war.




Zusammen mit Kollege Petschli ging es dann wieder ein paar Mal auf den See zum Felchen Pimpen, Schleppen, Sünnelen und Bier buddlen. Beim Felchen Fischen konnten wir zusammen (okey ich gebe zu, ich habe den kürzeren gezogen in der Menge :P ) doch schon das eine oder andere Mal zahlenmässig gute Fänge hervor pimpen. Beim gemütlichen Schleppen wurden auch immer wieder Massiges und schöneres erwischt. Da ich demnächst ein Boot mit Nik habe, war ich natürlich sehr auf insider Tips angewiesen (wie schon so oft auch hier ein grosses RUSSI… eh DANKESCHÖN an dich Petschli) und tatsächlich trugen die Tips Früchte und somit konnte ich meine erste erschleppte massige Seeforelle fangen: Juhui !!!



Ach ja, ich kann übrigends nicht nur fischen, sondern auch kochen :P





Ja das wäre sie nun gewesen, meine kleine Zusammenfassung von der Fischerei bis jetzt, schon bald steht wieder einer der fischtechnisch gesehen, beste Monat vor der Tür, ich verspreche am 1. Mai einen kurzen Bericht zu machen, damit die treuen beo-fishing Besucher nicht mehr so lange auf Lesematerial warten müssen ;-)

Immer brav Petri-Heil und Gruess
Chrigel

Samstag, 14. Februar 2009

Arrrrrr, 61er an Bord!

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Hey Leuts

Langsam hört man immer mehr von den einen oder anderen Fängen, nur bei uns wollte es noch nicht so richtig klappen, doch dies sollte sich heute ändern.
Mit Fischkollege Petschli hatte ich heute abgemacht um gemütlich auf dem See herum zu tuckern.
Beide etwas verspätet, konnten wir das Boot einwässern, Kollege Jan kam auch noch schnell nach einem kurzen Trip vorbei und teilte uns mit, dass er eine Gute verloren hatte..
Nachdem alle Köder im Wasser waren.... schoss ich dieses Bild :P



Jaja ich weiss, sehr spannend, ein legendäres Brätli :-)
Zu unserem Glück scheinte die Sonne leicht, so war es lange Zeit sehr angenehm auf dem Boot




So verging die Zeit, mit "lafere" und "schwatzen" und einmal mehr zeigte sich das beo von seiner schöneren Seite



Nachdem eine Flasche Wein geöffnet wurde, erzählte Petschli mir, dass wir demnächst Gemsen sehen werden. Tatsächlich waren z.t. grössere Herden recht nahe an den Dörfern, ein bisschen erstaunt war ich alle Mal!



Nun langsam lief was im Wasser unter dem Boot, die ersten grösseren Schwärme(wahrscheinlich Felchen) motivierten wieder ein bisschen, da in ihrer Nähe oft Forellen herum stehen! Kurzes Fotoshooting mit dem Käpten :-)



Mh anscheinend wollen sie doch noch nicht so recht beissen, die geliebten Silberbarren... Doch kein Problem uns wirds nicht langweilig, da unsere Mägen sich meldeten, began ich eben mit dem Kochen unseres Fondues, "mh wie gut es duftet"



Fantastisch mitten in unserer Bergwelt ein Fondue auf dem See zu geniessen (Empfehlenswert!) muahaha, so vergeht die Zeit auch ohne Fischkontakt schnell



Aber trotz allem, irgendwann sollte dann schon noch etwas beissen, waren wir der Meinung... Wir rechneten bereits dass es evtl. wieder ein Schneider werden könnte und dann auf einmal waren wir wieder mitten in den Felchenschwärmen. "Pam Pam" 2,3 Mal zog es den Zügel der Tiefseerolle hinunter. "Das isch Eini" so Petschli. Da ich eher noch neu in der Schleppfischerei bin und ihm eigentlich ja auch glaubte, war ich dennoch nicht sehr davon überzeugt, da es nicht grossen Radau machte (was an dem 4,5kg Blei lag, wurde mir später erklärt). Petschli meinte aber zuerst auch es wäre nicht eine Riesige, doch beim herauf ziehen sagte er, bei jedem Zügel(an dem sie dran sein wird) der weiter unten ist, ist die Chance grösser, dass es eine Gute Forelle sein wird. Als er dann den glaube ich zweitundersten Zügel in der Hand hatte, meinte er es wäre eine Gäbige. Recht weit aussen sah ich sie dann zum ersten Mal, hm sie erschien mir ziemlich klein, doch es täuschte! Immer wie näher, WOW eine wunderschöne typische Brienzer Seeforelle! Und ab in den Feumer, da lag sie dann bei uns im Boot, wir schätzten sie auf 55-60cm, beim messen waren es dann 61cm. Super, sehr schöner Saison Auftakt. Wir freuten uns rieeesig, die erfolgslosen Stunden wurden damit schon bezahlt ;-)
Hier Käpten Petschli mit seiner schönen Seeforelle



Danach war wieder Sendepause, doch vor Iseltwald war nochmals Biss, wieder eine Massige... doch während dem Drill schwamm die geschätzte 50er+ hinauf und konnte sich befreien :( unser Pech, ihr Glück..
Somit ging auch dieser Tag wiedermal zu Ende, ein richtig fätziger Tag unter Kollegen der durch einen top Fisch gekrönt wurde, danke Petschli!
Gruess Chrigel

Montag, 2. Februar 2009

1. Februar 09

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Heyo Leuts

Wie viele andere Petrijünger, waren auch Jan und ich unterwegs.
Bereits um 10 nach 6, war ich am Brienzersee. Jan ebenfalls, jedoch nicht am gleichen Ort. Ich hatte um 7Uhr den einzigen Fischkontakt des Tages, im dunkeln konnte ich nicht viel sehen, aber anhand des Widerstandes war es nichts Grösseres. Jan kam um die selbe Zeit eine Massige bis vor die Füsse, welche aber nicht beissen wollte. Danach gingen wir auf den See, beim bereit machen stellte sich heraus, dass unser Echolot den Geist aufgegeben hatte.... und kurz später erzählte Jan stolz wie er am Vorabend die Zügeln bereit gemacht hätte, darauf fragte ich wie viele denn? 3 war die Antwort.....
Was solls, wir schleppten trotzdem, oder besser gesagt Jan, ich war mit Kochen beschäftigt, Wienerli, Rührei, Geschwellte Eier, Erbsen und Karotten, mh lecker :-)






Ab und zu sah es folgendermassen aus



Kein Wunder ohne Anhaltspunkt wie tief es ist, hat man nun leider das eine oder andere Mal den Boden gestreift. 2,3 Mal hies es dann von Jan "mir hei eini!!" das erste Mal glaubte ich es ja noch, danach aber nicht mehr :P Jan ist noch jetz überzeugt, dass eine dran war. Als wir uns wegen etwas fast tod gelacht hatten




ging dem Elektromotor noch den Saft aus, das war ja noch das Sahnehäubchen auf der Torte. Doch wir beo-fisher sind hart im Nehmen, nicht mit uns! Ein schnelles Buschtelefon zum Kollege Böldi, ob wir das Schiff auf dem Thunersee brauchen können, bestimmte den weiteren Verlauf. Böldi gab das OK, also mussten wir nun noch über den See zurück nach Bönigen RUDERN. (-.-')
Jan ung ich haben dann etwas später bei Böldi's Schiffhütte am Thunersee abgemacht, davor musste ich noch die Schlüssel und die Tiefseerolle bei Böldi holen gehen. Bei der Hütte angekommen war von Jan noch keine Spur, okey dann werde ich jetzt zuerst noch das Boot bereit machen, dachte ich mir. Nach einer halben Stunde ruf ich Jan mal an. Ruten und Beinbruch hies es am Phone, "du bisch doch ä Gigu, mach jetz". Dann aufeinmal war er da, mit einer halbierten Skeletor in der Hand, kaputten Hosen und fluchend vor mir. Es hätte ihn wegen des Eises mit dem Töffli auf die Schnauze getrieben... auf dem Bild sieht's deutlich weniger schlimm aus, als es wirklich war



"So nun gehts endlich auf den See" doch oh je noch mal, der Motor gab kein Lebendszeichen, neeeein. Und wieder war RUDERN angesagt, ich nervte mich und sagte nur "di Soucheib hani scho es paar Mau nid sofort abracht, aber jedes Mau bisch de när glich glöffe" aber alles brachte nichts :-( Dennoch ein paar Stimmungsbilder



Wie zu sehen ist, konnte ihm nicht einmal sein kaputtes Knie den Spass verderben ^.^



Nach 40 Minuten stand ich auf und dachte dies könne nicht sein(und noch ein paar Wörter mehr, welche es aber nicht wert sind, auszuschreiben). Das Gas voll aufgedreht und einen mächtigen Zug und "Möööhm" lief der alte Kumpel Motor wieder. Entspannt und auch ohne einen winzigen Zupfer genossen wir es, herumtukernd auf dem Thunersee zu sein. Nachdem wir langsam müde wurden, beschlossen wir zur Heimfahrt.





Ein cooler Tag ging zu ende, auch wenn nicht alles so lief wie es sollte :)
Die Geuld haben wir logischerweise noch lange nicht verloren, ein dickes Brienzersilber zu fangen.

Gruess und Petri
Chrigel